Das Angebot an Bootsausflügen auf Fuerteventura ist groß. Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Katamaranen, Segelbooten, Motorbooten, Glasboden-Boot, Speedboot, Angelboot usw.

Doch welcher Bootsausflug ist der richtige? Nach welchen Kriterien sollte man eine Bootstour auf Fuerteventura auswählen? Was ist zu beachten?

So unterschiedlich wie die Bootstypen sind, mit denen auf Fuerteventura Ausflüge angeboten werden, so unterschiedlich sind auch die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer: Die einen suchen pure Entspannung, die anderen bevorzugen Party. Viele wollen Delfine und Wale beobachten, andere dagegen lieber Adrenalin und Nervenkitzel erleben. Die einen suchen einen idealen Bootsausflug mit Kindern, andere wollen ihrer Liebsten in romantischer Atmosphäre einen Heiratsantrag machen oder die Flitterwochen genießen.

Daher gibt es auch nicht den einen „idealen“ Bootausflug für alle. Aber es gibt für jeden Anspruch eine geeignete Bootstour auf Fuerteventura.

Bootsausflug auf Fuerteventura mit Kindern

Nicht jede Bootstour auf Fuerteventura ist für Familien mit Kindern gleichermaßen geeignet. Und da Kinder je nach Alter und Temperament sehr unterschiedlich sind, lässt sich auch nicht pauschal sagen, welcher der „richtige“ Ausflug für Kinder ist.

Die Bootsausflüge auf Fuerteventura dauern zwischen 20 Minuten (Speedboot) und 5 Stunden (Katamaran Aitacaro, Hochseeangeln). Da die Eltern ihre Kinder am besten kennen, müssten diese selbst einschätzen, welche Dauer ihrem Nachwuchs zuzumuten ist.

Einige Boote sind Bauart bedingt weniger gut für kleinere Kinder geeignet. So verfügen die Segel-Katamarane und Segelyachten nur über eine Reling aus Stahlrohren oder -seilen. Daher müssen Kinder permanent beaufsichtigt werden, damit sie nicht über Bord gehen. Dadurch sind die Bewegungsmöglichkeiten an Bord für die Kinder deutlich eingeschränkt und sie müssen tendenziell eher stillsitzen.

Das Piratenboot Pedra Sartaña oder das Glasbodenboot Odyssee 3 haben dagegen eine richtige Bordwand. Dadurch können auch kleinere Kinder risikoloser umherlaufen.

Erwachsene können sich dafür begeistern, einfach nur aufs Meer zu schauen und geduldig nach Delfinen zu suchen oder die Küstenlandschaft auf sich wirken zu lassen und einfach nur zu „chillen“.

Kinder finden das jedoch schnell langweilig. In solchen Fällen kommt dann z.B. die Piratenanimation auf der Pedra Sartaña wie gerufen: die Kinder sind beschäftigt und können mit den Piraten und anderen Altersgenossen allerlei Spielchen treiben. Auch auf der Odyssee 3 können sich die Kinder relativ frei bewegen und z.B. in die verglasten Rümpfe hinuntersteigen, um zu erforschen, was unter Wasser los ist.

Manche Boote bieten spezielle Kinderpreise oder nehmen Kleinkinder sogar gratis mit. Das schont die Urlaubskasse von Familien, die mit Kindern einen Ausflug auf Fuerteventura machen wollen.

Preise für Bootstouren auf Fuerteventura

Genauso unterschiedlich wie die Boote sind auch die Preise für die verschiedenen Bootausflüge auf Fuerteventura. Die Preisspanne liegt zwischen 35€ pro bei der 1,5-stündigen Delfintour und 87€ für die 4,5 Stunden auf dem Katamaran Magic Deluxe.

Die Preise für Bootstouren hängen von verschiedenen Kriterien ab. Je länger die Tour dauert, desto teurer ist sie in der Regel.

Die Exklusivität einer Bootstour, und damit auch ihr Preis, wird jedoch in erster Linie von der maximalen Zahl der Gäste an Bord bestimmt. Je weniger Personen an Bord, desto teurer ist der Bootsausflug in der Regel. So kostet ein Ausflug auf dem Katamaran Aitacaro mit maximal 10 Gästen 78 Euro. Ein Ausflug auf dem Katamaran Magic-Select mit maximal 60 Gästen kostet dagegen nur 59 Euro.

Auf familienfreundlichen Booten wie z.B. der Piratentour Pedra Sartaña, dem Glasbodenboot Odyssee 3 gibt es Kinderpreise. Hier zahlen Kinder zwischen 3 und 11 Jahren nur die Hälfte, also 29,50€ statt 59€. Kleinkinder unter 3 Jahren dürfen sogar gratis mit, wenn sie beim Hoteltransfer keinen eigenen Sitzplatz benötigen.

Aber auch einige der exklusiveren Bootsausflüge auf Fuerteventura bieten Kindertarife. Auf dem Katamaran Magic Deluxe oder dem Segelboot Flounder zahlen Kinder bis 11 Jahre 50€.

Action oder Chillen? Welches Boot passt am besten?

Für Action auf dem Wasser ist entweder das Speedboot oder die Jetski-Tour die richtige Wahl. Beim Speedboot ähnelt der Bootsausflug einer Fahrt mit der Achterbahn. Auch beim Jetski-Fahren kommen Adrenalin-Junkies voll auf ihre Kosten.

Ihr könnt auch ein Motorboot mit oder ohne Skipper mieten. Dabei könnt Ihr den Action-Level selbst bestimmen und Euch z.B. im „Donut“ hinterherziehen lassen.

Echtes Segeln und damit bei frischem Wind auch richtig Action könnt Ihr auf Fuerteventura auf dem Segelboot Flounder erleben. Bei der klassischen Segeljacht mit nur einem Rumpf spürt man die Schräglage und das Zusammenspiel von Wind und Wellen viel intensiver als auf einem Katamaran.

Wer einen ruhigen und „chilligen“ Bootsauflug erleben will, ist auf einem der kleineren Katamarane wie der Aitacaro der der Magic Select oder auch auf dem Holzsegelschiff Goleta Paradise gut aufgehoben.

Eine gute Mischung aus gemütlicher Bootstour und Unterhaltung bieten die Piratentour, das Glasbodenboot Odyssee 3 oder der Katamaran Magic-Select. Hier gibt es Badespaß während der Ankerpause und Musik, Live-Musik oder Piratenanimation.

Bei Fuerteventura-Aktiv beraten wir Euch gerne und bieten Euch Euren persönlichen idealen Bootsausflug an.

Vor der Küste von Fuerteventura leben zahlreiche Delfin- und Walarten. Aufgrund der einzigartigen Lebensbedingungen, die die Tiere hier vorfinden, halten viele Delfine sich dauerhaft in unseren Gewässern auf. Daher sind die Chancen, bei einer Bootstour vor Fuerteventura auch tatsächlich auf diese wundervollen Meeressäuger zu treffen, ganzjährig außergewöhnlich hoch.

In vielen anderen Gebieten der Welt, die für das Whale-Watching bekannt sind, lassen sich die Wale und Delfine dagegen nur zu bestimmten Jahreszeiten blicken.

Da praktisch alle Bootsausflüge auf Fuerteventura einen Badestopp anbieten, stellen Urlauber oft die Frage, ob man auf Fuerteventura auch mit Delfinen schwimmen kann.

Walbeobachtung ist auf den Kanarischen Inseln streng reguliert

Für gewerbliche Ausflugsboote, die vor den Küsten der Kanarischen Inseln die Beobachtung von Walen und Delfinen anbieten, gelten strenge Regeln. Natürlich auch auf Fuerteventura.

Diese Vorschriften sollen die Wale und Delfine davor schützen, von den Booten zu sehr bedrängt zu werden. Während Delfine sehr neugierig sind und häufig sogar aktiv auf die Schiffe zuschwimmen, wollen andere Walarten eher ihre Ruhe haben. Daher dürfen die Boot sich auch nicht zu dicht annähern. Auch laute Geräusche wie Rufen oder Schreien sollten an Bord unbedingt vermieden werden.

Im schlimmsten Fall könnten die Wale ihr Habitat vor Fuerteventura verlassen und müssten sich einen neuen Lebensraum suchen. Das wäre schlecht für die Tiere, die ja gerade deshalb hier leben, weil sie perfekte Bedingungen vorfinden. Das wäre aber auch schlecht für die Anbieter von Wal-Beobachtungen, die ihren Kunden in Zukunft nichts mehr zeigen können. Und es wäre schade für unsere Natur liebenden Urlauber. Denn diese könnten die wunderbare Erfahrung, Wale und Delfine in der freien Natur zu beobachten, nicht mehr machen.

Das Schwimmen mit Delfinen ist auf Fuerteventura verboten

Zu den Vorschriften für die Beobachtung von Walen und Delfinen auf den Kanaren gehört es, dass es nicht erlaubt ist, bei der Sichtung der Tiere ins Wasser zu gehen. Das Schwimmen mit Delfinen ist also nicht erlaubt.

Es gibt mehrere Gründe, warum dieses Verbot sinnvoll ist.

Zum einen dient dieses Verbot dazu, die Tiere vor zusätzlichen Stress zu bewahren. Es gibt wissenschaftliche Studien aus anderen Teilen der Welt, wo das Schwimmen mit Delfinen erlaubt ist. Diese zeigen, dass es sich auf die Gesundheit der Tiere negativ auswirkt, wenn ständig Menschen in ihren Lebensraum eindringen, um mit ihnen zu schwimmen.

Zum anderen handelt es sich bei Delfinen um Wildtiere. Insbesondere wenn Jungtiere in der Nähe sind, könnten die Delfin-Eltern sich bedroht fühlen. Dann könnte es passieren, dass sie Menschen, die ihnen hinterherschwimmen, als Gefahr ansehen und zum Abwehrangriff übergehen.

Außerdem trifft man vor Fuerteventura meist erst in größerem Abstand von der Küste auf Delfine. Kein verantwortungsvoller Kapitän eines Ausflugsbootes würde es seinen Gästen erlauben, auf hoher See ins Meer zu springen, um mit den Delfinen zu schwimmen. Das Risiko, dabei Gäste zu verlieren, wäre einfach zu groß.

Delfine Beobachten lohnt sich vor Fuerteventura trotzdem

Denjenigen, die nun enttäuscht sind, weil man auf Fuerteventura nicht mit Delfinen schwimmen darf, sei gesagt: eine Delfin-Tour oder eine Bootstour zum Beobachten von Walen und Delfinen lohnt sich trotzdem.

Zum einen ist eine Bootstour auf Fuerteventura immer ein tolles Erlebnis, selbst wenn man mal keine Wale oder Delfine zu Gesicht bekommt. Und auch von einem Boot aus, kann man die Tiere wunderbar beobachten.

Wir von Fuerteventura-Aktiv empfehlen daher immer, eine Bootstour vor allem nach den eigenen Vorlieben für ein bestimmtes Boot bzw. für einen Bootstyp zu wählen. Den Delfinen ist es relativ egal, welches Boot die Bugwelle erzeugt, auf der sie surfen wollen.

Der Glasbodenkatamaran Odyssee 3 macht es möglich, den Delfinen unter Wasser beim Schwimmen zuzusehen, ohne sich dabei selbst nasszumachen.

Bei der Delfin-Tour mit einem RIB-Schlauchboot kann man den Tieren sehr nahe kommen. Da die Bordwand sehr niedrig ist, sitzt man nur knapp über der Wasserlinie und man hat den Eindruck, dass man die Delfine fast mit der Hand berühren könnte.

Bei den Segel-Katamaranen wie der Magic-Deluxe oder der Aitacaro kann man sich vorne auf das Trampolin-Netz legen, und ist mit dem Gesicht dann weniger als 1,5 Meter von der Wasseroberfläche und den Delfinen entfernt.

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